Übersetzungen Raum 3 / 68

Raum 3 · ADHS I

Elternsprechtag

„Wenn er will, kann er ja. Er will nur nicht.“

Außenansicht
Bild zu „D - Dopamin“ mit der Liedzeile: Wenn ich still am Boden lieg, bin ich nicht schwach, nur leer. Ich brauch den Funken, der mich trägt.

So steht es draußen geschrieben. Dahinter liegt, was es ist.

D - Dopamin

aus dem Album ADHS I · 247.blue

Übersetzung

Strophe 1 Du stellst die Tasse hin – sie kippt, du fragst dich, wie das ging, dein Kopf war weiter vorne, schon beim nächsten Ding. Du siehst die Augen der anderen, enttäuscht, weil du’s vergaßt, dabei wolltest du doch alles – und hast wieder nichts geschafft. Refrain Nimm D-Dopamin, und du wirst mich sehen, plötzlich merkst du, wie Gedanken auseinanderwehen. Nimm D-Dopamin, und du wirst verstehen, warum ich falle, wo du einfach stehenbleibst im Gehen. Und es gibt keine Fragen mehr – die Welt dreht sich verkehrt und doch so klar, so fair. Strophe 2 Ich rede mitten rein, zu laut, zu schnell, zu viel, mein Herz schlägt immer vorne, ich verlier das Spiel. Und wenn die Wut herausbricht, ist sie kein Plan, kein Trick, es ist nur ehrlich, roh und direkt, manchmal zerstört das Glück. Refrain Nimm D-Dopamin, und du wirst mich hören, jeden Funken, der zu hell ist, jeden Sturm, der kann zerstören. Nimm D-Dopamin, und du wirst verstehen, dass ich nicht schweige, weil ich lüge, sondern weil die Welten drehen. Und es gibt keine Fragen mehr – die Welt dreht sich verkehrt und doch so klar, so fair. Strophe 3 Ich fang mit tausend Sachen an, doch bring nur wenig heim, meine Wege sind wie Feuerwerk, nicht wie eine Linie fein. Und wenn ich still am Boden lieg, bin ich nicht schwach, nur leer, ich brauch den Funken, der mich trägt – sonst trag ich mich nicht mehr. Bridge (gesprochen-sung, sehr nah) Stell dir vor, du bist ich – nur für einen Tag, dein Wille reicht nicht aus, egal, wie sehr du’s magst. Dann würdest du verstehen, dass Stärke anders klingt, dass man im Chaos wächst – und doch im Herzen singt. Refrain (Final) Nimm D-Dopamin, und du wirst mich sehen, jede Grenze, die zerfließt, jedes Jetzt, das bleibt bestehen. Nimm D-Dopamin, und du wirst verstehen, dass ich nicht anders will, ich bin nur anders im Gehen. Und es gibt keine Fragen mehr – die Welt dreht sich verkehrt und doch so klar, so fair.

Lesbar war nur, wohin du Licht gebracht hast. Der Rest lag im Dunkeln – und war trotzdem da.

Was hat dich zuletzt angezündet – und wer hat den Funken gesehen?

„D - Dopamin“ hören: Spotify · Apple Music